Das Unwetter, das Braunsbachs Ortsmitte zerstörte und auch in zahlreichen anderen Orten zu schweren Schäden führte, jährt sich am 29./30. Mai zum zweiten Mal.
Seither ist der Wiederaufbau in Braunsbach gut vorangekommen, freut sich Jutta Niemann MdL: „Ich war direkt am Tag nach dem Unwetter vor Ort. Die Zerstörungen waren unvorstellbar. Aber die Einwohner*innen und zahllosen Helfer*innen aus der näheren und weiteren Umgebung haben direkt mit den Aufräumarbeiten und dem Wiederaufbau begonnen. Dieser Mut und die Entschlossenheit, den Ort wieder aufzubauen, beeindrucken mich bis heute.“
Zu diesem Aufbau haben auch die schnellen und unbürokratischen Hilfen des Landes beigetragen. Mit dem Sonderförderprogramm Braunsbach in Höhe von zunächst 10,65 Mio. Euro führte die Gemeinde Maßnahmen zur Gefahrenabwehr, erste Schadensbeseitigungen und Reparaturmaßnahmen durch. Außerdem wurden damit die Anteilsfinanzierungen der Gemeinde für Fachförderungen des Landes für den Wiederaufbau sichergestellt. Das Regierungspräsidium Stuttgart hat – in enger Abstimmung mit Ministerien, der Gemeinde Braunsbach und dem Landratsamt Schwäbisch Hall – viele Maßnahmen koordiniert, zum Beispiel zur Wiederherstellung der Infrastruktur im Verkehrs- und Wasserbereich. Dafür wurden verschiedene Fachförderprogramme des Landes in Anspruch genommen. Insgesamt hat Braunsbach aus dem Haushalt des Innenministeriums bisher Mittel in Höhe von rund 23,3 Mio. Euro als Unterstützung bei der Schadensbeseitigung zur Verfügung gestellt bekommen. Dazu gehören Landeshilfen nach schweren Naturereignissen und Unglücksfällen sowie für das Feuerwehrhaus. Allein aus den Fördertöpfen des Umweltministeriums hat die Gemeinde Braunsbach inzwischen (Stand 26.04.2018) zusätzlich Gelder in Höhe von rund 16 Mio. Euro erhalten (knapp neun Mio. Euro, um die Schäden an ihren Anlagen zur Abwasserbeseitigung zu beheben, sechs Mio. Euro für einen verbesserten Hochwasserschutz, sowie eine Mio. Euro für die Reparatur der Wasserversorgung). Im Doppelhaushalt 2018/2019 sind weitere acht Mio. Euro eingestellt, so dass Braunsbach Planungssicherheit hat und die nächsten notwendigen Schritte angehen kann. Zusätzlich werden Verpflichtungsermächtigungen in Höhe von insgesamt vier Mio. Euro für die Jahre 2020 bis 2022 zur Verfügung gestellt.




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