Politische Position

Dafür setze ich mich für unsere Region und für Baden-Württemberg im Landtag ein!

Klimaschutz
Klimaschutz ist das zentrale Feld meines politischen Handelns. Die Klimakrise ist neben dem Artensterben eine der großen Bedrohungen für das Leben auf dem Planeten, so wie wir es kennen. Als energiepolitische Sprecherin unserer Fraktion ist die Leitlinie meines Handelns das Klimaabkommen von Paris, das vorsieht, die Erderhitzung auf deutlich unter zwei Grad, möglichst auf 1,5 Grad, zu reduzieren. Der Übergang zu 100 Prozent erneuerbaren Energien, der Ausstieg aus Kohle, Öl und Gas sind die Schlüsselaufgaben des Klimaschutzes. Wir brauchen die Dekarbonisierung aller Bereiche, also des Stromsektors, des Verkehrs, der Wäremversorgung und der Wirtschaft  Die Dekarbonisierung aller Wirtschaftsprozesse gelingt nur, wenn Rohstoffe und die für ihre Herstellung nötige und in ihnen gespeicherte Energie massiv eingespart, möglichst vollständig im Kreislauf geführt und hocheffizient genutzt werden. Dafür ist auch eine völlig neue Vernetzung innerhalb und zwischen den Sektoren Strom, Wärme, Verkehr, Industrie, Dienstleistungen und Landwirtschaft nötig.

Klimaschutz ist nicht nur eine ökologische, sondern auch eine soziale Frage. Die derzeitige Klimakrise betrifft die Menschen in allen Lebensbereichen. Daher muss Klimaschutz auch als ganzheitliche gesellschaftliche und soziale Aufgabe gesehen werden.

 Mobilität
Genauso wie es die Energiewende braucht, braucht es die Verkehrswende. Die Verkehrswende sorgt für bessere Luft, weniger Co-2 Ausstoß, weniger Lärm, mehr Platz im öffentlichen Raum, und sie stärkt die Sicherheit. Ich setze mich ein für mehr Rad- und Fußverkehr und für einen attraktiven, barrierefreien öffentlichen Nachverkehr. Jeder Mensch hat das Recht auf Mobilität. Sie ermöglicht Freiheit und Teilhabe und ist Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge. 

Corona nachhaltig überwinden
Die Herausforderungen, vor die uns die Corona-Pandemie stellt, sind enorm. Sie betreffen alle gesellschaftlichen Bereiche.

Besonders das Gesundheitssystem, aber auch die wirtschaftlichen Aktivitäten, das soziale und kulturelle Leben, Politik, Bildung oder Justiz. Der weitere Verlauf der Pandemie und der damit verbundenen Krise ist nicht absehbar. Wir können noch nicht abschätzen, wie lange wir mit Einschränkungen werden leben müssen. Wir können noch nicht übersehen, mit welch gravierenden Folgen wir es zu tun haben werden.

Klar ist: Wir müssen uns verstärkt präventiv um die Krisenfestigkeit unsere Gesellschaft kümmern. Dafür müssen öffentliche Güter und Infrastrukturen gestärkt werden. Wir sollten neu nachdenken über „Systemrelevanz“ und Wertschätzung von sozialen Dienstleistungen.

Die Klimakrise und das Artensterben laufen weiterhin ungebremst. Sie werden noch viel drastischerer Auswirkungen haben als die Corona-Pandemie, wenn wir nicht gegensteuern. Eine Einsicht aus der Coronakrise können wir schon jetzt ziehen: Prävention ist entscheidend.

Noch lange werden wir Antworten formulieren müssen auf die Folgen der Pandemie. Nachhaltige Daseinsvorsorge und nachhaltiges Wirtschaften sind das Gebot der Stunde.

Familien
Familien unterstützen, den Alltag dort erleichtern, wo Kinder aufwachsen, wertschätzen, dass Menschen füreinander Verantwortung übernehmen, von der Geburt bis zur Hochbetagtheit: Das ist mir ein zentrales Anliegen. 

Was gehört dazu?…
Unter Vielem anderem: eine gute Versorgung mit bestens ausgebildeten Hebammen. Kitas und Grundschulen, die wohnortnah erreicht werden auf sicheren Schulwegen. Schulen mit verlässlicher Schulsozialarbeit, mit einer funktionierenden digitalen Ausstattung, mit Konzepten für eine stimmige Medienpädagogik. Eine Quartiersentwicklung, die Raum für Kinder und Jugendliche bietet, eine Arbeitswelt, die Home-Office erleichtert und die Pflege von Angehörigen ermöglicht.